Oberarmstraffung
armeAllgemein
Im Laufe der Jahre verliert die Haut an Spannkraft und das Bindegewebe erschlafft. Besonders deutlich sieht man dies an den Oberarmen. Aber auch nach einer starken Gewichtsabnahme kann es vorkommen, dass sich das Bindegewebe nicht mehr zurückbildet.

Unterschieden wird, ob ein reiner Hautüberschuss entfernt oder ob die Operation wegen ausgeprägten Fettdepots mit einer Fettabsaugung ergänzt werden muss.

Je nach Ausprägung und Erschlaffungsgrad kann man auch nur mit Absaugen und einer anschließenden Kompressionsbehandlung gute Ergebnisse erzielen.

Vorbereitung
In den Tagen vor der OP keine blutgerinnungshemmenden Medikamente einnehmen (z.B. Schmerztabketten auf Acetylsalicylsäurebasis)
Ein kleines Blutbild und EKG können Sie von Ihrem Hausarzt oder bei einem Arzt unserer Empfehlung machen lassen.

Operation
Die Operationsmethode wird ausführlichen Gesprächen erörtert. In der Regel erfolgt die  Schnittführung in der Arminnenseite vom Ellbogen in Richtung Achseln gelegt um die Narbe möglichst „unäuffallig“ zu legen. Die Oberarmstraffung ist nicht ohne anschließend sichtbare Narbe durchzuführen, die aber so dezent als möglich verlaufen.

Nachbehandlung
Je nach Ausmaß der Operation werden Drainageschläuche gelegt, die aber spätestens nach zwei Tagen wieder entfernt werden können. Es wird ein komprimierender Verband angelegt, der für etwa drei Wochen zu tragen ist.

In den ersten Tagen nach dem Eingriff ist die Beweglichkeit der Arme noch etwas eingeschränkt. Weiterhin sollten in der ersten beiden Wochen große Anstrengungen, wie. z.B. weit laufen, Sport, Sauna, Solarium oder schwere körperliche Arbeiten vermieden werden.